Exploring New England

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Die Amerikanischen Familien haben fast alle an irgendeiner Küste oder an einem See ein „Summerhouse“ oder „Lakehouse“. Diese gibt es aufgrund der unzähligen Seen und langen Küste auch in Massen und auch Familien wir wir es sind, könnten sich so ein Sommerhaus leisten. Oft gehören diese Häuser aber noch den Großeltern und diese laden dann für den Sommer die komplette Familie ein. So ist ein Zusammenhalt geschaffen und die Kinder treffen sich regelmäßig.

Ganz kurzfristig fanden wir heraus, dass zwei befreundete Familien – eine aus dem Staat New York und eine aus Tuscaloosa im Juli in ihren Ferienhäusern an der Ostküste waren. Die eine Familie hatte uns eingeladen, sie dort zu treffen und die andere bot uns an, zusammen mit ihnen Urlaub zu machen und in ihrem „Zweitsommerhaus“ zu wohnen. Da beide Ferienhäuser nur ca. 3 h auseinander lagen, war dies perfekt und nur wenige Tage vor dem Abflug planten wir die Reise.

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Cape Elizabeth

Zuerst ging es nach Maine. Dieser Staat erinnerte uns aufgrund des Klimas und der Natürlichkeit an Michigan. Gleichzeitig ähnelten die Temperaturen denen in Deutschland und auch der Strand und das Meer konnte man mit der Nordsee vergleichen. Nichtamerikanische Touristen gab es hier keine – nur die Amerikaner selbst machen hier Urlaub. Eine Spezialität war der Lobster – wir aßen allerdings lieber Fisch in den vielen kleinen Fischrestaurants in der Umgebung.

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Die Kinder genossen das Meer und schlossen – u. a. dank des Computerspiels Mindcraft – gleich neue Freundschaften.

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Uns haben die Tage in Maine sehr gut gefallen. Sie waren sehr entspannend und ein Häuschen direkt am Strand war perfekt. Im Gegensatz zu Alabama oder Florida war aufgrund der kälteren Temperaturen ein ganzer Tag am Strand gut möglich. Am meisten hat uns jedoch darüber gefreut, wie gut sich die Kinder miteinander verstanden und dass ein Wiedersehen mit den Bekannten, die wir seit 16 Jahren kennen, möglich war.

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 Massachusets

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Unser zweites Ziel war New Bedford in Massachusets. Dort wurden wir von einer hübsch restaurierten Fischerstadt überrascht, in der gerade ein großes „Folk Festival“ stattfand. Das Hafenviertel war in Fußgängerzonen abgetrennt, überall boten Stände die ausgefallendsten handwerklichen Produkte an (z. B. Buchrücken in Handtaschen umgearbeitet, Batikkleider, Glocken aller Art und vieles, vieles mehr..). Überall spiele Musik und wir waren mal wieder überrascht davon, wie unterschiedlich die USA doch sind.

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Doch in New Bedford gab es noch mehr zu sehen:

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„Charles W. Morgan“ – das einzige noch erhaltene hölzerne Walfangschiff in Amerika

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Ein Walfangmuseum

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Ein „Hands-On-Ocean“-Museum

Valentins Schulfreund trafen wir dann in Marion, einem kleinen, hübschen Urlaubsörtchen südlich von Cape Cod. Hier war es möglich mit dem Rad zum Tante Emma Lädchen zu fahren – kein Vergleich zu Tuscaloosa!

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Trotz aller Stauwarnungen machten wir uns am letzten Tag noch auf nach Cape Cod, einem beliebten Urlaubsort.

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Dies war unsere erste Reise durch „New England“. Uns gefielen die Naturbelassenheit in Maine und die hübsche, gepflege Urlaubsgegend in Massachusets. Gerne würden wir noch einmal hier herkommen. Vielleicht in 10 Jahren, dann sind die Kinder aus dem Haus und wir sitzen nur noch zu vier mit unseren Bekannten am Strand in Maine….

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New York – the city that never sleeps….

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In der Zwischenzeit haben wir so viele Flugmeilen angesammelt, dass wir uns tatsächlich einen Freiflug nach New York leisten konnten. Und dieser dauerte ab Birmingham auch nur ca. 2,5 Stunden. Das war also ein reiner Katzensprung. Außerdem fragte uns eine befreundete Familie aus Seattle, die in New York Urlaub machte, ob wir sie dort nicht treffen wollten. Dies war eine tolle Idee und das Wochenende war geplant. Wir waren ja zunächst etwas skeptisch, wie uns der Aufenthalt in einer solchen Großstadt wohl gefallen wird. Und wer hätte das gedacht, wir vier waren absolut begeistert. Im Vergleich zu Alabama ticken die Uhren in New York viel schneller. Alles ist super organisiert und läuft wie am Schnürchen. Die Kinder sind so viel wie noch nie in ihrem Leben gelaufen und haben dies vor lauter Staunen nicht einmal bemerkt.

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Wir kamen am Flughafen LaGuardia an und fuhren mit einem der typischen gelben Taxen mit Trennscheibe direkt in unser Hotel Crowne Plaza am Time Square. Dank der Unterbringung im 30. Stock war die Nacht trotz des non-stop belebten Time Square ruhig.

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Früh am nächsten Morgen brachen wir mit der U-Bahn auf zum Hafen. Schon die Bahnfahrt war ein Erlebnis.

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Mit dem Schiff ging es gleich mal zur Freiheitsstatue.

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Die Geschichte der Statue und deren Besuch war beeindruckend. Allerdings waren wir nicht die einzigen dort und je später es wurde, desto länger wurden die Wartezeiten…

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Natürlich stand auch das Empire State Building auf dem Programm. Da hier Spiderman, King Kong, Superman, God Zilla, Bat Man und Percy Jackson unterwegs waren, mussten wir dort unbedingt auch hin.

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Der Blick vom 86. Stockwerk ware gewaltig – der Preis allerdings auch…

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Ein typisches Abendessen in der Menge mit Burgern hatten wir uns nach diesem Tag verdient.

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Am nächsten Morgen gingen wir wieder zu Fuß den Broadway entlang und kamen so zum Central Park – eine der wenigen Sehenswürdigkeiten, die kostenlos ist!!

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Hier war allerhand los: Spielplätze, Fahrradfahrer, Ballpiele, ein Karussell und vieles mehr. Man hätte sicherlich den ganzen Tag im Central Park verbringen können.

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Zuletzt stand noch die Gedenkstätte der Twin Towers bzw. des 11.Septembers 2001 auf dem Programm.

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Nachdem wir wussten, wie das Bahnfahren funktioniert, war die Anreise ein Kinderspiel. An den Stellen der ehemaligen beiden Gebäude wurden riesige Brunnen errichtet. An deren Rand sind die Namen der Verstorbenen eingraviert. Der Anblick ist beeindruckend. Leider waren wir an diesem Tag nicht ganz so früh dran und die Schlangen zum Museum waren so lang, dass wir keine Chance sahen, hineinzukommen.

Dafür besuchten wir zu Ralph’s großer Freude den legendären „American Girl“ – Puppenladen.

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Unsere Jungs waren wohl die einzigen Jungs in diesem Geschäft. Wir hatten den Eindruck, dass dieses noch mehr die Spielwiese der Mütter war, als die der Töchter. Hier kann man den Töchtern dieselben Kleider kaufen, die die Puppen tragen, die Puppen frisieren, schminken und deren Ohren piercen lassen und zusammen mit den Puppen Tee trinken.

New York ist sicherlich eine verrückte, unvergleichbare Stadt und etwas ganz Besonderes. Wir vier waren auf jeden Fall begeistert und schätzten sehr, wie unkompliziert, schnell und zuverlässig alles in dieser Stadt war. Wir waren dies von Alabama nicht mehr gewohnt und uns wurde wieder bewußt, wie unterschiedlich es doch an verschiedenen Orten in den USA zugehen kann.

Noch ein paar Eindrücke der Stadt:

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Und: Auch einen Kurztrip von Deutschland aus nach New York können wir auf jeden Fall empfehlen!

Viele spannende Ereignisse im Mai 2014

Chattanooga am Muttertag 2014

Am Muttertag machten wir uns auf nach Chattanooga, einem Städtchen, welches nord-östlich von Tuscaloosa, in Tennesee liegt und in ca. 3,5 h Autofahrt erreicht wird. Wir haben die lange Autofahrt zwar gescheut, doch unter 3 h ist nicht wirklich viel Sehenswertes von Tuscalossa aus erreichbar. Und wer hätte das gedacht – Rock City war seinen Eintritt und die Reise wert. Besonders viel Glück hatten wir damit, dass sich am Muttertag kaum ein Ami dort hin aufmachte und wir das Gelände nahezu für uns alleine hatten.

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„Rock City“ ist eine Landschaft mit zahlreichen Spazierwegen, die durch eindrucksvolle, verzauberte Steingebilde führen.

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Und schon die Namen der Spalten sprachen für sich. Z. B. vor dem sog. „Fat Man Squeeze“ musste ein Amerikaner vor uns doch tatsächlich umkehren. Er hätte nicht hindurchgepasst…. Na zum Glück sind wir davon noch etwas entfernt…

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Am Ende des Geländes gab es eine Art Märchgengarten in den Felsen.

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Das Highlight waren jedoch weniger die ausgestellten Märchen, sonder vielmehr die im floureszierenden Licht abgebildeten Wäschestücke…. Nur gut, dass wir unter uns waren…

Honors Day 4th Grade

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Mit dem Ende der 4. Klasse endet an der Tuscaloosa Academy auch die „Elementry School“ oder Grundschule. Daher gab es eine große Feier, bei der die Schüler für allerlei erdenkliche oder auch nicht erdenkliche Leistungen geehrt wurden. Es gab Urkunden für besonder gute Leistungen, aber auch Urkunden dafür, wenn ein Kind keinen Tag im Schuljahr gefehlt hat, besonders brav war oder bereits seit dem Kindergarten in dieser Schule ist. Aber auch Fleißarbeiten wie z. B. das Lesen von 1 Million Worte im Schuljahr oder aller Harry Potter Bände wurde honoriert. Die Amerikaner sind hierbei besonders kreativ und wissen, wie man auch kleine Dinge groß herauskommen lässt.

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The 4th Grade

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„Silly Faces“

 

NERF – GUN – PARTY

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Das beherrschende Thema in Valentins Klasse sind derzeit die sogenannten „Nerf-Gun-Battles“. Die Kinder treffen sich und schießen mit ihren „Nerf-Guns“ – eben so richtig amerikanisch. Da Valentin und Leander in den Sommer- und Herbst-Ferien Geburtstag haben und auch einmal zu einem Fest einladen wollten und da im Sommer nahezu alle deutschen Familien endgültig nach Deutschland zurück kehren, luden wir kurz vor dem Schulschluß zu einer „Nerf-Gun-Party“ ein. Sicherlich kann man sich vorstellen, was für eine Stimmung dort herrschte: 15 aufgedrehte Jungs und 1 ruhiges braves Mädchen bewafftnet mit diversen Schießgeräten. Wir gaben unser Bestes und den Jungs hat die Party gefallen. Doch vielleicht gibts bei der nächsten Feier eher einen ruhigen Kinobesuch…

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Besonders hat uns gefreut, dass alle Gäste (Schule, Nachbarschaft und Boy Scouts), die uns und den Kindern wichtig waren, gekommen sind und dass uns drei amerikanische Mütter so toll unterstützen. Alleine hätten wir es nicht geschafft!!

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Tornadowarning in Tuscaloosa

Am 28.04. war es ENDLICH so weit: Wir hatten „Tornado-Warning“!

Bereits zwischen 13 und 14 Uhr war Schulschluss. Von da an saßen wir alle zu Hause und warteten und warteten.

Gegen Abend ging es dann tatsächlich los: Ein starkes Gewitter mit heftigem Blitzschlag brach herein und wir verfolgten das Geschehen auf dem Bildschirm. Ab ca. 21 Uhr gingen Warnanrufe von der University of Alabama auf dem Handy und Telefon ein und auch die Tornadosirene in der Neighborhood ertönte… Es wäre möglich gewesen, Unterschlupf in der Bibliothek oder im Fitness-Center der University of Alabama zu suchen, doch nach Eintreten der Warnung war dies zu spät.

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So richtig einschätzen konnten wir das Geschehen nicht. Somit verfrachteten wir alle Habseligkeiten – die Kinder ihr Lego und den Kater – in die am weitesten innenliegende, fensterlose Kammer des Hauses. Dies ist in unserem Fall die Speisekammer. Inwieweit diese tatsächlich Schutz vor einem über das Haus ziehenden Tornado bietet, ist fraglich. Manche Familien haben Shelter aus Beton im Haus oder gemauerte Keller, die einen wirklichen Schutz bieten. Unsere Nachbarn haben nach dem Tornado von 2011 eine Kammer unter den Betonboden der Garage bauen lassen. Im Ernstfall dürfen wir ihnen dort Gesellschaft leisten. Nun, wir zogen die Speisekammen vor. Fahrradhelme sollten den nötigen Schutz vor Flugobjekten bieten.

Ralph verfolgte das Geschehen auf der Terrasse. Nachdem dort außer starken Gewitterwolken nichts zu sehen war, schickten wir die Kinder gegen 22 Uhr wieder ins Bett. Kaum dort angekommen ging erneut die Sirene los und wir erhielten erneut Anrufe, dass sich das Tornadowarning bis 23 Uhr verlängerte („Extended Tornado-Warning“). Also wieder ab in die Speisekammer.

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Nach 23 Uhr war das Unwetter jedoch weiter gezogen und wir konnten endlich den wohlverdienten Schlaf finden. Am nächsten Tag ließen wir und viele andere Familien der Tuscaloosa Academy die Kinder zu Hause und schliefen erst mal aus. An der Capitol School fiel der Unterricht sowieso aus, da zum einen die Schule wegen eines umgeworfenen Baums nicht anzufahren war und zum anderen dieser Baum die oberirdischen Stromleitungen gekappt hatte und die Schule keinen Strom hatte.

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Es geht das Gerücht herum, dass noch nie ein Tornado über den Black Warrier River in den Norden von Tuscaloosa gekommen sei. Vielleicht haben wir Glück und es ist wahr, denn der Hauptschaden wurde wieder im Süden angerichtet…

April 2014 – ein Monat voller Leben….

Spring3Mit dem 1. April wurde es hier in Tuscaloosa schlagartig Sommer (der Frühling wurde ausgelassen) und die Zeit der Feste begann mit dem „Druid City Arts Festival„, einem eintägigen Kunstfestival der Studenten mit sehr individuellen Verkaufsständen und Musik:

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Auch der Alltag der Kinder war voller Termine:

So gab es das Vorspiel in der Musikgruppe. Valentin war der einzige Bass und hatte so eine gute Gelegenheit, alleine seine Stimme zu halten. Schön war auch, dass beide Kinder zusammen in dem Kreis mitspielen konnten.

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Ich wurde in Valentins „deutsche Klasse“ eingeladen, um mit den Kindern Drucke für Ostern und für Geburtstage zu gestalten. Für die 3. Klasse wurde ich auch schon „gebucht“…

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Valentins Projekt im englischen Unterricht zur Optimierung eines „Flugobjektes wurde fertig- und ausgestellt:

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Auch nach Tuscaloosa kam der Osterhase bei sommerlichen Temperaturen. Sogar der klassische Lindthase – „Made in Germany“ – hat es bis hierher geschafft:

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Außerdem gab es die unterschiedlichsten Geburtstage. Wieder waren die Amerikaner sehr großzügig und haben entweder die ganze Klasse eingeladen oder gleich beide unserer Kinder. Die ungewöhnlichsten Feiern möchten wir kurz vorstellen:

Es gab einen MindCraft-Geburtstag: Hier trafen sich die Kinder alle in derselben virtuellen MindCraft-Welt. Das war sicherlich eine sehr ruhige und stressfreie Feier, denn die Kinder waren beim Abgeben und Abholen absolut in ihr Spiel vertieft und überhaupt nicht ansprechbar….

Party

Bei einem besonders spektakulären Geburtstag wurden verschiedene Reptilien vorgeführt, die die Kinder „hautnah“ erleben durften. Dies war ein eindrucksvolles Erlebnis für die meisten Kinder. Das Geburtstagskind selbst war jedoch nicht besonders von der Vorführung beeindruckt und war aus Angst vor den Tieren sofort verschwunden…

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Und wir sind schon wieder in unserer Freizeit beim Bogenschießen. Dieses findet für 2 Wochen fast täglich nach der Schule statt. Dieses Mal hat Valentin einen Schulfreund mitgebracht.

Archery1 Archery2 Waldfeen

Archery3 Archery5 Valentin

Die kleine Katze „Francesca“ hat das Eis gebrochen und unsere Kinder haben sich mit den gleichaltrigen amerikanischen Nachbarskindern befreundet. Deren Vater hat sogar selbst als Kind in Stuttgart gelebt. So ein Zufall. Besonders die beiden Jüngeren sind unzertrennlich und spielen täglich jede freie Minute miteinander.

Austin2 Austin1

Auch waren wir wieder sehr aktiv was die künstlerische Seite betrifft:

Leander hat Fliesen bemalt und auf diesen eine kleine Geschichte erstellt:

Leander’s Tile Story

Tile 1: One alien lives in one house only.

Then everything changes into woods.

Tile 2: A Mom dear and a baby dear appear. They are there all the time. The bushes change into a small cave for them.

Tile 3: And then, a golden fleece appears.

Tile 4: Then a boy appears.

Tile 5: Then a house appears.

Tile 6: Then a rocket appears. It doesn’t really look like the woods anymore. 

tilesLeander

Mein zweiter „Ceramic“-Kurs an der Uni ging zuende. Nachdem ich viel Zeit an der Töpferscheibe verbracht und unzählige Gefäße geschaffen habe…

Ceramics1 Schalenklein

…entdeckte ich eine neue Leidenschaft: Die Gestaltung von Reliefs oder Fliesen:

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Hierbei hat mich das Spiel mit der Glasur fasziniert und die Tatsache, dass ich die Fliesen in Deutschland in unser Bad integrieren kann:

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Wir haben festgestellt, dass es doch seine Zeit dauert, in einem Land richtig anzukommen und sich zu Hause zu fühlen. Nun, nach fast zwei Jahren fühlen sich die Kinder sehr wohl hier. Sie haben einen großen Freundeskreis mit gleichermaßen deutschen und amerikanischen Kindern gefunden und wechseln zwischen der deutschen und amerikanischen Sprache hin und her. Beim Spiel miteinander sprechen beide meist englisch…Auch korrigieren sie uns regelmäßig was die englische Aussprache und das Vokabular betreffen…  Auch wir haben viele Bekanntschaften mit deutschen und amerikanischen Familien geschlossen. Ein Vorteil ist sicherlich, dass Tuscaloosa eine Kleinstadt ist und man sich immer wieder an den verschiedensten Plätzen begegnet und dieselben Aktivitäten wahrnimmt. Dadurch, dass sich in Tuscaloosa die Universtiy of Alabama befindet, leben und arbeiten viele Familien hier, die aus den verschiedensten Teilen der USA wegen der Uni hergezogen sind. Da diese nicht von hier stammen, sind sie sehr aufgeschlossen und offen. Fast alle unserer Bekannten – männlich als auch weiblich – sind Professoren. Das ist in Deutschland sicherlich die Ausnahme. Wir haben in der Zeit hier gelernt, dass wir die störenden Dinge im „Süden der USA“ nicht ändern können und die weniger angenehmen Plätze einfach vermeiden müssen. So läßt es sich befristet ganz gut leben und wir genießen nun die verbleibende Zeit! Trotzdem ist es sicherlich gut, den Aufenthalt hier nicht allzu sehr in die Länge zu ziehen, denn die Rückkehr nach Deutschland wird mit der Zeit immer schwerer werden.

Spring

Aruba

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Einmal im Leben in die Karibik! Und dann noch direkt und in nur 4 Stunden von Atlanta aus – da fliegen wir schnell mal hin, dachten wir… Doch so schnell ging das Ganze dann doch nicht. Wir hatten vergessen, dass es sich um einen internationalen Flug handelt und somit alles 10 x gescheckt wird und ewig dauert. Selten sind wir so oft und lange angestanden und die Erholung auf der Insel Aruba war dann auch dringend nötig.

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Wir wohnten im Hotel Amsterdam – gegenüber vom sehr schönen Strand „Eagle Beach“.

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Auf Aruba fanden wir türkisblaues, glasklares Wasser und wunderschöne Strände vor. Das Wasser war relativ warm und der Sand weiß und sehr sauber. Auch überlaufen war die Insel trotz „Spring-Break“ in den USA nirgends. Interessant war auch die Mischung „einheimische schwarze Bewohner, die eine eigene Sprache sprechen, die dem spanischen ähnelt und blonde, große Holländer, die meist als Urlauber auf der Insel waren“. Aruba gehört nämlich zum Königreich der Niederlande und ist im Direktflug von Holland aus in 9 Stunden zu erreichen. Aus diesem Grund gibt es auch einen riesigen Supermarkt direkt hinter unserem Hotel, in dem man allerlei Produkte aus Europa kaufen kann. Die Wurst- und Käsetheke sind dort riesig. Zum Glück hatten wir das Hotel ohne Verpflegung gebucht, denn so konnten wir vom Frühstück bis zum Abendessen aus Europa importierte Lyonerwurst essen… Dieses Essensangebot haben wir sehr geschätzt und das in Kombination mit Mittelamerika ist sicherlich einzigartig.

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Auf Aruba gibt es zum einen die herausgeputzten Hotelanlagen auf der einen Hälfte der Insel und die sehr einfachen Wohngegenden der einheimischen Menschen im anderen Teil. Aufgrund der Tockenheit – es regnet jährlich nur 17 Inches (43 cm) – ist alles sehr trocken und staubig. Viele Gebäude haben ihre besten Zeiten hinter sich. Dazu kommen viele herrenlose Hunde, die durch die z. T. verlassenen Straßenzüge streunern. Somit sind die Strände die Hauptanziehungspunkte für die Urlauber. Unsere Kinder haben zum ersten Mal mit uns geschnorchelt und von den Fischschwärmen, denen wir im z. T. nur meterhohen Wasser begegneten, waren wir alle begeistert.

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Ein paar weitere Eindrücke möchten wir hier zeigen:

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Abendessen und Tanz – barfuß und am Strand

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Selbst erschnorchelte Muschel, welche wir jedoch auf Aruba gelassen haben

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Kakteen soweit das Auge reicht…

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Alles in allem hat die Insel sicherlich einmalige, eindrucksvolle Ecken. Der menschenleere und abgelegene Strand Mangel Halto mit flachen Wasser und Riff umgeben von einem Mangrovenwald hat uns am besten gefallen:

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Ob man eine so weite Reise und einen so großen Aufwand betreiben muss, um an schöne Strände zu gelangen, ist jedoch fraglich. Sicherlich findet man auch in Europa schöne Ecken und spart dabei viel Geld, Zeit und Nerven. Wer jedoch unbedingt in die Karibik reisen möchte, dem können wir Aruba empfehlen. Von Vorteil ist, dass man sich dort sicher bewegen kann, dass die Menschen sehr freundlich und hilfsbereit sind und wie gesagt, dass man zur Not immer auf europäische Lebensmittel zurück greifen. Durch den holländischen Hintergrund fühlt man sich als Deutscher auch in der Karibik irgendwie zu Hause.

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Busy life…

Mit diesem Beitrag möchten wir von einigen spannenden Aktivitäten der letzten Wochen berichten:

Pinewoodcar-Race: Schon zum zweiten Mal nahmen wir am Pinewoodcar-Race bei den Boy Scouts teil. Dieses Mal jedoch machte Valentin das Auto von Grund auf selbst. Obwohl es so aussah, als ob bei vielen anderen Teilnehmer eher die Väter die Autohersteller waren, hatten unsere Kinder Spaß daran, ihre Autos selbst herzustellen. Und immerhin schafften die selbstgemachten Autos es mindestens bis in die zweite Runde!!

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All-Fired-Up: In der letzten Zeit gab es viele schulfreie Tage an Leanders Schule. Entweder war ein Feiertag oder ein Tag vor dem Feiertag (?!?), weshalb die Schule ausfiel, es waren Lehrer-/Elternkonferenzen und aufgrund des Wetters war keine Schule. Somit nutzen wir die freien Vormittage und besuchten den Ort zum Porzellanbemalen, das „All-Fired-UP“. Hier ließen wir unserer Kreativ freien Lauf… Das All-Fired-Up werden wir in Stuttgart vermissen.

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Leander fühlt sich schon ganz zu Hause…

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… und Susi auch

Archery: Die Kinder haben eine neue Leidenschaft entdeckt: Das Bogenschießen. In Northport gibt es eine neue Schießanlage im Wald mit vielen Schießständen und unterschiedlichen Entfernungen. Hier gehen wir nun für 2 Wochen täglich nach der Schule hin. Valentin und Leander macht das Bogenschießen großen Spaß und wir Eltern haben dort die Gelegenheit, neue Kontakte zu schließen und uns mit den anderen Eltern auszutauschen. Dass die Kinder hier immer und überall hin gefahren werden müssen, hat auch einen großen Vorteil: Da alle Eltern fahren und es sich meist nicht lohnt, für die Dauer der Aktivität wieder heimzufahren, hat man bei ziemlich allen Angeboten die Gelegenheit, die Mütter – und selten auch Väter – kennenzulernen. Dies wäre bei fußläufigen Kursen am Ort sicherlich nicht der Fall. Das Bogenschießen ist eine sehr ruhige, friedliche und konkurrenzfreie Angelegenheit. Wir haben uns bereits für den zweiten Kurs im April angemeldet.

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Tuscaloosa Newspaper: Und noch ein außergewöhnlich Besuch mit den Boy Scouts stand an: Valentin besuchte die Tuscaloosa Newspaper und kam mit seiner Truppe sogar aufs Titelbild. Dies hat ihn schwer beeindruckt.

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Die Teilnahme an all diesen außerschulischen Aktiviäten macht uns großen Spaß. Die Qualität der Veranstaltungen ist sehr gut und die Leiter können – wie die meisten Amis – gut präsentieren und reißen die Kinder mit. Wir möchten den Besuch dieser Angebote nicht missen. Dennoch bedeutet dies, dass wir dort direkt nach der Schule hingehen und erst gegen halb 6 nach Hause kommen. Dann ist noch zu Essen und die täglichen Pflichten wie Hausaufgaben, auf Tests lernen und Instrumente üben stehen noch an. An Spielen oder Treffen mit anderen Kindern ist nicht zu denken. Wir sitzen an diesen Tagen nicht selten noch bis 21 Uhr an den Schulaufgaben. Dies ist das Los der Ganztagsschule sofern man noch private Interessen nach der Schule wahrnehmen möchte. Wir sind nach wie vor der Überzeugung, das die Ganztagsschule für unsere Kinder und für die Gestaltung unseres Privatlebens nicht geeignet ist. Unsere Erfahrungen haben wir in einem offenen Brief zusammengefasst, der hier zu lesen ist:

Offener Brief zum Thema Ganztagsschule: Ganztagsschule_Ministerium_Blogeintrag

Und wenn wir mal nicht mit den Boy Scouts unterwegs sind oder keine Briefe ans Ministerium schreiben, so sind wir mit vielen verschiedenen kreativen Dingen beschäftigt. Eine kleine Zusammenstellung dieser folgt (zum Vergrößern Fotos bitte anklicken):

Holzschnitt mit Valentin:

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Verschiedene Nähprojekte:

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Valentins „Rubber Band Bracelet Factory“:

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Töpfern und Porzellanmalerei:

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Bestellungen werden gerne entgegen genommen!

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Alle Jahre wieder ….

*** HAPPY VALENTINE’s DAY ***

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Und wieder ist es Valentine’s Day und ganz Tuscaloosa verwandelt sich für einen Tag in die Farben rot und rosa und das Angebot an Valentine’s Day Artikel kennt keine Grenzen…

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Auch wir wurden wieder aktiv und mussten für jedes Kind einen kleinen „Treat“ herstellen. In der Schule beschenkte wieder jedes Kind jedes und so kamen Valentin und Leander mit einer reichen Ausbeute an Valentine’s Day Geschenken nach Hause.

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In Leanders Klasse wurde wie im letzten Jahr gebastelt: Es gab 4 Stationen, an denen die Kinder Kleinigkeiten herstellen konnten. Ich übernahm wieder den Stand mit den Drucken:

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Open Ceremony of Olympics 2014

In Valentins Klasse gab es außerdem eine tolle „Party“ zur Eröffnung der Olympischen Winterspiele 2014: Die Lehrerin hat die ganze 4. Klasse zu einem 4-stündigen Fest am Abend eingeladen. Dort wurde die Eröffnungsfeier zusammen angeschaut, typische Snacks wie Popcorn, Chips, Cookies und „Pop“ gereicht und das Schulgebäude für verschiedene Spiele genutzt. Das ganze Fest hat die Lehrerin alleine in ihrer Freizeit (!) betreut und die Kinder waren selig! Wir haben in diesem Schuljahr und an dieser Schule großes Glück mit der Lehrerin!!

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Aufregung in Tuscaloosa im Januar 2014

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Wieder zurück in Tuscaloosa warten die Deutschen auf den Schnee und die Leute in Tuscalossa auf die Wärme… Doch dem soll wohl nicht so sein:

Gerade bin ich beim Töpfern an der Uni angekommen und habe den Tonklumpen auf die Drehscheibe geklatscht, da trudeln schon die Nachrichten auf meinem Cellphone („Handy“) mit nahezu leerem Akku ein: „Wegen „Unwetterwarnung“ sind die Kinder an der einen Schule bis 10:30 Uhr und an der anderen zwischen 11 und 12 Uhr (anstatt 15 Uhr) abzuholen“. Es war gerade 10:15 Uhr. Da Ralph mein leerer Akkustand bekannt war, machte er sich vorsichtshalber gleich auf den Weg zur Schule mit Abholzeitpunkt 10:30 Uhr. Dass dies nicht klappen konnte war klar, da der Fahrtweg bereits mindestens 30 Minuten dauerte. Doch auch dem war nicht so. Auf den Straßen herrschte Kaosk wegen spiegelglatter Oberflächen, Autos die weder schneetauglich, noch TÜV-geprüft sind und Fahrern, die ihren Führerschein ohne Fahrstunden und alleine durch einen Multiple-Choice-Test am Computer erhalten haben… Auch Streu- oder Winterfahrzeuge gibt es hier nicht. In Abstimmung mit Ralph machte mich auf den Weg zur zweiten Schule mit Abholzeit 11 bis 12 Uhr. Für diesen Weg brauche ich normalerweise 10 Minuten, doch dieses Mal waren es 2 Stunden… Straßen wurden gesperrt, Autos lagen im Graben und aufgrund des plötzlichen Schul- und Arbeitsendes war Stau wohin man auch schaute. Nach erfolgreicher Abholung meinerseits (die restlichen Kinder wurden im Bürogebäude der Schule um einen Fernseher geschart und von der Schulleitung persönlich betreut… ) machte ich in der deutschen Bäckerei stop und deckte mich mit Pflaumenkuchen und Fleischkäse ein. Nach einer weiteren zähen Fahrt kamen wir endlich zu Hause an. Hier saßen wir vier nun zum verfrühten Feierabend versammelt und machten es uns nun am offenen Kamin (Gaskamin – alles nur Attrappe…) gemütlich. Leider mussten wir schnell feststellen, dass der Kamin den im Wohnraum befindlichen Thermostat so sehr aufheizte, dass die komplette restliche Heizung ausfiel und alle anderen Räume eiskalt wurden. Das Vergnügen war somit schnell beendet. Alle weiteren Aktivitäten in Tuscaloosa waren für den Rest des Tages und auch für den nächsten Tag abgesagt. Gegen Nachmittag schlossen auch sämtliche Läden und Restaurants und Ralph war vergeblich auf der Suche nach einer Gallon Milch… Für den nächsten Tag wurde gleich der komplette Schulausfall angekündigt. So löst man die Wetterprobleme also hier…

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Weg von der Capitol School zur Uni um 9:45 Uhr noch vor dem großen Chaos..

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Die eingeschneite und ausgestorbene „Neighborhood“

Doch das Seltsame hier ist, dass die Temperaturen extrem schwanken. Schon am Wochenende sollen es 20°C werden und auch am vergangenen Wochenende hatten wir einen milden Tag. Den vorgangenen Sonntag verbrachten wir mit einem fürstlichen Brunch im Yacht-Club und anschließendem Spaziergang am Lake Tuscaloosa:

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Zwei Aquarell-/Mosaikkunstwerke in der Damentoilette des Yachtclubs

 

Der letzte Beitrag für dieses Jahr:

Man kann es sich kaum vorstellen, doch vor einer Woche saßen wir noch mal in Badehose und T-Shirt am schneeweißen Strand von Florida. Aufgrund des Thanksgiving-Holidays (Erntedank) hatten wir ein langes Wochenende, welches wir wieder in St. Rosa Beach verbrachten. Obwohl die Fahrt 5 Stunden dauert, kommt sie einem wie eine zweistündige Fahrt ins Allgäu vor. Das liegt vermutlich an dem reduzierten Tempo und an den geraden, menschen- und autoleeren Straßen.

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An Thanksgiving ist die Familie hier in den USA ganz großgeschrieben. Viele Familien, auch von amerikanischen Bekannten in Tuscaloosa, mieten große Häuser in Ferienorten und verbingen die Tage dort mit Eltern, Kindern, Geschwistern und weiteren Verwandten. Wir dachten an die armen Menschen, die keine Familie haben und dies in dieser Zeit nicht tun können.

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In unserem Ferienort war sogar ein kleiner Weihnachtsmarkt aufgebaut, an dem es Wein (kein Glühwein.. ) und künstlichen Schnee gab. Für die Kinder gab es Smores (gebratene Marshmallows) und Pferdekutschfahrten.

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Jedenfalls ist Florida eine ganz andere Welt als Alabama und die Gulf Coast ist eine Reise wert!

Das wir neben dem Urlaub auch noch sehr fleißig sind, sollen die folgenden Bilder zeigen:

Hier sind zwei Einblicke in Valentins Schulalltag. Ein Aufsatz von Valentin zum Fieldtrip an den Geburtsort von Hellen Keller und einen Besuch der Eltern in der Kantine der Schule:

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Wir haben festgestellt, dass der Schulalltag in der amerikanischen Schule lustiger ist als der in Deutschland: Ständig gibt es verschiedene Aktivitäten wie z. B.

– Pyjamaday: Die Kinder kommen im Schlafanzug zur Schule,

– Belohnungen wie Eis für alle für den saubersten Tisch in der Kantine,

– „Headmaster“ für die ganze Schule sein: Ein Kind durfte an einem Tag mit dem Prinicpal (Schulleiter) alle Klassen besuchen und die Kleiderordnung vorgegen: Flip-Flops und T-Shirts,

– American-Flag-Day: Die Kinder sind in den Farben der Amerikanischen Flagge gekleidet,

– Old-Times-Day: Die Kleiderordnung ist wie in „alten Zeiten“,

– TA-Color-Day: Kleidung gold-blau in den Farben der Schule…

Da könnte sich die deutsche Grundschule ein Beispiel nehmen und den Alltag der Kinder etwas versüßen… Die Eltern dürfen übrigens jeden Tag zum Mittagessen dazu kommen. Eine Mutter tut dies täglich.

Auch künsterlisch sind wir sehr aktiv. Es gibt dazu viele Angebote in Tuscaloosa. Ein paar Ergebnisse meiner Aktivitäten dieses Herbst sind hier zu sehen:

– Ceramics an der University of Alabama (sogar Credits bekomme ich dafür..):

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– Quilten (das mittlere Kissen ist aus Leanders alten Hosen entstanden…). Quilts sind hier sehr beliebt!!

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Und auch die Kinder sind kreativ – hier waren wir beim Porzellan bemalen. Dieses wird anschließend gebrannt und kann dann mit nach Hause genommen werden. Das Angebot ist für jeden offen. Man geht einfach hin, sucht sich ein Keramikstück aus, bemalt dieses und bezahlt natürlich – und nicht gerade wenig…:

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Nun ist das Jahr fast vorüber und in einer Woche machen wir uns auf den langen Weg nach Deutschland in die Weihnachtsferien. Daher wird dies auch der letzte Beitrag für dieses Jahr sein und wir wünschen allen Lesern eine

FROHE WEIHNACHTSZEIT!

Arbor2

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