In der Zwischenzeit haben wir so viele Flugmeilen angesammelt, dass wir uns tatsächlich einen Freiflug nach New York leisten konnten. Und dieser dauerte ab Birmingham auch nur ca. 2,5 Stunden. Das war also ein reiner Katzensprung. Außerdem fragte uns eine befreundete Familie aus Seattle, die in New York Urlaub machte, ob wir sie dort nicht treffen wollten. Dies war eine tolle Idee und das Wochenende war geplant. Wir waren ja zunächst etwas skeptisch, wie uns der Aufenthalt in einer solchen Großstadt wohl gefallen wird. Und wer hätte das gedacht, wir vier waren absolut begeistert. Im Vergleich zu Alabama ticken die Uhren in New York viel schneller. Alles ist super organisiert und läuft wie am Schnürchen. Die Kinder sind so viel wie noch nie in ihrem Leben gelaufen und haben dies vor lauter Staunen nicht einmal bemerkt.
Wir kamen am Flughafen LaGuardia an und fuhren mit einem der typischen gelben Taxen mit Trennscheibe direkt in unser Hotel Crowne Plaza am Time Square. Dank der Unterbringung im 30. Stock war die Nacht trotz des non-stop belebten Time Square ruhig.
Früh am nächsten Morgen brachen wir mit der U-Bahn auf zum Hafen. Schon die Bahnfahrt war ein Erlebnis.
Mit dem Schiff ging es gleich mal zur Freiheitsstatue.
Die Geschichte der Statue und deren Besuch war beeindruckend. Allerdings waren wir nicht die einzigen dort und je später es wurde, desto länger wurden die Wartezeiten…
Natürlich stand auch das Empire State Building auf dem Programm. Da hier Spiderman, King Kong, Superman, God Zilla, Bat Man und Percy Jackson unterwegs waren, mussten wir dort unbedingt auch hin.
Der Blick vom 86. Stockwerk ware gewaltig – der Preis allerdings auch…
Ein typisches Abendessen in der Menge mit Burgern hatten wir uns nach diesem Tag verdient.
Am nächsten Morgen gingen wir wieder zu Fuß den Broadway entlang und kamen so zum Central Park – eine der wenigen Sehenswürdigkeiten, die kostenlos ist!!
Hier war allerhand los: Spielplätze, Fahrradfahrer, Ballpiele, ein Karussell und vieles mehr. Man hätte sicherlich den ganzen Tag im Central Park verbringen können.
Zuletzt stand noch die Gedenkstätte der Twin Towers bzw. des 11.Septembers 2001 auf dem Programm.
Nachdem wir wussten, wie das Bahnfahren funktioniert, war die Anreise ein Kinderspiel. An den Stellen der ehemaligen beiden Gebäude wurden riesige Brunnen errichtet. An deren Rand sind die Namen der Verstorbenen eingraviert. Der Anblick ist beeindruckend. Leider waren wir an diesem Tag nicht ganz so früh dran und die Schlangen zum Museum waren so lang, dass wir keine Chance sahen, hineinzukommen.
Dafür besuchten wir zu Ralph’s großer Freude den legendären „American Girl“ – Puppenladen.
Unsere Jungs waren wohl die einzigen Jungs in diesem Geschäft. Wir hatten den Eindruck, dass dieses noch mehr die Spielwiese der Mütter war, als die der Töchter. Hier kann man den Töchtern dieselben Kleider kaufen, die die Puppen tragen, die Puppen frisieren, schminken und deren Ohren piercen lassen und zusammen mit den Puppen Tee trinken.
New York ist sicherlich eine verrückte, unvergleichbare Stadt und etwas ganz Besonderes. Wir vier waren auf jeden Fall begeistert und schätzten sehr, wie unkompliziert, schnell und zuverlässig alles in dieser Stadt war. Wir waren dies von Alabama nicht mehr gewohnt und uns wurde wieder bewußt, wie unterschiedlich es doch an verschiedenen Orten in den USA zugehen kann.
Noch ein paar Eindrücke der Stadt:
Und: Auch einen Kurztrip von Deutschland aus nach New York können wir auf jeden Fall empfehlen!




































