Wie verbringen wir unser (vorerst) letztes Wochenende in den USA? Das haben wir uns gefragt und wir entschieden uns für einen Kurztrip nach New Orleans. In Richtung Süd-West sind wir von Tuscaloosa aus noch nie aufgebrochen und wollten das noch tun, bevor es so einfach nicht mehr möglich sein wird.
Von Tuscaloosa aus ging es zuerst durch den Staat Mississippi und dann nach Louisiana. Nach vier Stunden erreichten wir unser erstes Ziel, die „Pearl River Swamp Tour“. Swamp Tours scheinen eine der Haupttouristenattraktionen in der Gegend zu sein. Wir hatten jedoch Glück und erwischten einen Anbieter mit nur wenigen Passagieren pro Boot.
Nun ging es 1,5 Stunden lang durch die Sümpfe von Louisiana und wir bekamen so manche originelle Geschichte zu hören und einiges an Wildlife zu sehen:
Nach einer Nacht in einer „Bed&Breakfast“-Unterkunft in Pearl River fuhren wir weiter in Richtung Süden nach New Orleans. Dort steuerten wir gleich das „French Quater“ an, ein historisches Viertel im französichen Stil. Dieses unterschied sich sicherlich von den sonstigen amerikanischen Innenstadtvierteln, erinnerte uns aber sehr an enge Mittelmehrstädtchen – gedrängt von Restaurants und Touristenläden. Somit dauerte es nicht lange, bis wir uns einen Endruck verschafft hatten und uns wieder auf nach Tuscaloosa machten.
Für einen Kurztrip war die Reise geeignet, einen längeren Urlaub würden wir in dieser Gegend jedoch nicht verbringen wollen. Den „typischen Südstaatenflair“, den wir in Mississippi und Louisiana erwarteten, konnten wir zumindest auf unserer Route gar nicht finden. Vielmehr unterschieden sich die Kleinstädte dort nicht von denen, die wir aus anderen Staaten kannten.

















