Auf diesem Weg wünschen wir allen Lesern unseres Blogs eine frohe und gesegnete Weihnachtszeit und alles Gute für das Neue Jahr.
Auch wenn die Menschen hier in Alabama durchaus sehr bemüht sind, es draußen und drinnen weihnachtlich funkeln und glitzern zu lassen, möchte bei uns die Weihnachtsstimmung nicht so recht aufkommen. Tagsüber ist es einfach noch immer zu warm und die Tage unterscheiden sich zu wenig vom vorausgegangenen Herbst. Obwohl fast alle Türen und Briefkästen mit Tannengrün und Kränzen geschmückt sind, handelt es sich ausschließlich um Kunststoffimitate. Um einen echten Adventskranz hatten wir uns noch bemüht,
doch das Schmücken scheiterte an fehlenden Kerzenhaltern und geeigneten Kerzen. Als dann bei den Kindern der Wunsch nach einem Baum doch sehr groß war, erlagen wir den hiesigen Verführungen und kauften einen dreiteiligen Kunststofftannenbaum mit bereits installierten Lichtern. Dieser war im Nu zusammengesteckt und wir mussten zugeben, dass er aussieht wie echt und eigentlich ganz hübsch ist… Der Kauf eines Weihnachtsbaumes könnte sich hiermit für den Rest unseres Lebens erledigt haben… Unsere amerikanische Nachbarin erklärte uns die Tradition der Plastikbäume wie folgt: Die Amerikaner kosten die Feierlichkeiten gerne möglichst lange aus und stellen Bäume gleich nach Thanksgiving auf. Echte Bäume würden bis Weihnachten oder noch länger nicht durchhalten. Daher die Plastikbäume. Dies ist sicherlich eine Erklärung, allerdings stoßen wir hier auf wesentlich mehr unechte Dinge als nur Bäume. Vieles hier dient nur der Dekoration: ob an Haus (z.B. nicht brauchbare Fensterläden, nicht zu öffnende Schubladen in Bad und Küche) und Mensch (vor allem perfekte weiße Zähne).
Wir haben versucht, die vorweihnachtlichen Eindrücke in ein paar Bildern festzuhalten. Bei dem „Schnee“ auf zwei Bildern handelt es sich allerdings nur um Seifenschaum. Dieser wurde im Rahmen des Festes “Dickens Downtown” in Northport eingesetzt. „Dickens Downtown“ ist ein seit 23 Jahren gefeierter Weihnachtsevent, bei dem Downtown Northport und dessen Bewohner im victorianischen Stil der Zeit bzw. in Anlehnung an die Darstellungen in Charles Dickens Büchern geschmückt sind.
Und zum Jahresabschluß gab es auch wieder zwei musikalische Vorspiele für Valentin und Leander – diesmal an der University of Alabama.
Zu guter Letzt: Wer hätte das gedacht? Es gibt sogar eine kleine Eisbahn, die über die Weihnachtszeit aufgebaut ist. Wir möchten nicht wissen, wie viel Energie für den Betrieb dieser nötig ist. Doch an das Sparen von Energie denkt hier niemand…
























