Aruba

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Einmal im Leben in die Karibik! Und dann noch direkt und in nur 4 Stunden von Atlanta aus – da fliegen wir schnell mal hin, dachten wir… Doch so schnell ging das Ganze dann doch nicht. Wir hatten vergessen, dass es sich um einen internationalen Flug handelt und somit alles 10 x gescheckt wird und ewig dauert. Selten sind wir so oft und lange angestanden und die Erholung auf der Insel Aruba war dann auch dringend nötig.

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Wir wohnten im Hotel Amsterdam – gegenüber vom sehr schönen Strand „Eagle Beach“.

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Auf Aruba fanden wir türkisblaues, glasklares Wasser und wunderschöne Strände vor. Das Wasser war relativ warm und der Sand weiß und sehr sauber. Auch überlaufen war die Insel trotz „Spring-Break“ in den USA nirgends. Interessant war auch die Mischung „einheimische schwarze Bewohner, die eine eigene Sprache sprechen, die dem spanischen ähnelt und blonde, große Holländer, die meist als Urlauber auf der Insel waren“. Aruba gehört nämlich zum Königreich der Niederlande und ist im Direktflug von Holland aus in 9 Stunden zu erreichen. Aus diesem Grund gibt es auch einen riesigen Supermarkt direkt hinter unserem Hotel, in dem man allerlei Produkte aus Europa kaufen kann. Die Wurst- und Käsetheke sind dort riesig. Zum Glück hatten wir das Hotel ohne Verpflegung gebucht, denn so konnten wir vom Frühstück bis zum Abendessen aus Europa importierte Lyonerwurst essen… Dieses Essensangebot haben wir sehr geschätzt und das in Kombination mit Mittelamerika ist sicherlich einzigartig.

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Auf Aruba gibt es zum einen die herausgeputzten Hotelanlagen auf der einen Hälfte der Insel und die sehr einfachen Wohngegenden der einheimischen Menschen im anderen Teil. Aufgrund der Tockenheit – es regnet jährlich nur 17 Inches (43 cm) – ist alles sehr trocken und staubig. Viele Gebäude haben ihre besten Zeiten hinter sich. Dazu kommen viele herrenlose Hunde, die durch die z. T. verlassenen Straßenzüge streunern. Somit sind die Strände die Hauptanziehungspunkte für die Urlauber. Unsere Kinder haben zum ersten Mal mit uns geschnorchelt und von den Fischschwärmen, denen wir im z. T. nur meterhohen Wasser begegneten, waren wir alle begeistert.

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Ein paar weitere Eindrücke möchten wir hier zeigen:

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Abendessen und Tanz – barfuß und am Strand

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Selbst erschnorchelte Muschel, welche wir jedoch auf Aruba gelassen haben

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Kakteen soweit das Auge reicht…

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Alles in allem hat die Insel sicherlich einmalige, eindrucksvolle Ecken. Der menschenleere und abgelegene Strand Mangel Halto mit flachen Wasser und Riff umgeben von einem Mangrovenwald hat uns am besten gefallen:

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Ob man eine so weite Reise und einen so großen Aufwand betreiben muss, um an schöne Strände zu gelangen, ist jedoch fraglich. Sicherlich findet man auch in Europa schöne Ecken und spart dabei viel Geld, Zeit und Nerven. Wer jedoch unbedingt in die Karibik reisen möchte, dem können wir Aruba empfehlen. Von Vorteil ist, dass man sich dort sicher bewegen kann, dass die Menschen sehr freundlich und hilfsbereit sind und wie gesagt, dass man zur Not immer auf europäische Lebensmittel zurück greifen. Durch den holländischen Hintergrund fühlt man sich als Deutscher auch in der Karibik irgendwie zu Hause.

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Busy life…

Mit diesem Beitrag möchten wir von einigen spannenden Aktivitäten der letzten Wochen berichten:

Pinewoodcar-Race: Schon zum zweiten Mal nahmen wir am Pinewoodcar-Race bei den Boy Scouts teil. Dieses Mal jedoch machte Valentin das Auto von Grund auf selbst. Obwohl es so aussah, als ob bei vielen anderen Teilnehmer eher die Väter die Autohersteller waren, hatten unsere Kinder Spaß daran, ihre Autos selbst herzustellen. Und immerhin schafften die selbstgemachten Autos es mindestens bis in die zweite Runde!!

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All-Fired-Up: In der letzten Zeit gab es viele schulfreie Tage an Leanders Schule. Entweder war ein Feiertag oder ein Tag vor dem Feiertag (?!?), weshalb die Schule ausfiel, es waren Lehrer-/Elternkonferenzen und aufgrund des Wetters war keine Schule. Somit nutzen wir die freien Vormittage und besuchten den Ort zum Porzellanbemalen, das „All-Fired-UP“. Hier ließen wir unserer Kreativ freien Lauf… Das All-Fired-Up werden wir in Stuttgart vermissen.

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Leander fühlt sich schon ganz zu Hause…

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… und Susi auch

Archery: Die Kinder haben eine neue Leidenschaft entdeckt: Das Bogenschießen. In Northport gibt es eine neue Schießanlage im Wald mit vielen Schießständen und unterschiedlichen Entfernungen. Hier gehen wir nun für 2 Wochen täglich nach der Schule hin. Valentin und Leander macht das Bogenschießen großen Spaß und wir Eltern haben dort die Gelegenheit, neue Kontakte zu schließen und uns mit den anderen Eltern auszutauschen. Dass die Kinder hier immer und überall hin gefahren werden müssen, hat auch einen großen Vorteil: Da alle Eltern fahren und es sich meist nicht lohnt, für die Dauer der Aktivität wieder heimzufahren, hat man bei ziemlich allen Angeboten die Gelegenheit, die Mütter – und selten auch Väter – kennenzulernen. Dies wäre bei fußläufigen Kursen am Ort sicherlich nicht der Fall. Das Bogenschießen ist eine sehr ruhige, friedliche und konkurrenzfreie Angelegenheit. Wir haben uns bereits für den zweiten Kurs im April angemeldet.

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Tuscaloosa Newspaper: Und noch ein außergewöhnlich Besuch mit den Boy Scouts stand an: Valentin besuchte die Tuscaloosa Newspaper und kam mit seiner Truppe sogar aufs Titelbild. Dies hat ihn schwer beeindruckt.

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Die Teilnahme an all diesen außerschulischen Aktiviäten macht uns großen Spaß. Die Qualität der Veranstaltungen ist sehr gut und die Leiter können – wie die meisten Amis – gut präsentieren und reißen die Kinder mit. Wir möchten den Besuch dieser Angebote nicht missen. Dennoch bedeutet dies, dass wir dort direkt nach der Schule hingehen und erst gegen halb 6 nach Hause kommen. Dann ist noch zu Essen und die täglichen Pflichten wie Hausaufgaben, auf Tests lernen und Instrumente üben stehen noch an. An Spielen oder Treffen mit anderen Kindern ist nicht zu denken. Wir sitzen an diesen Tagen nicht selten noch bis 21 Uhr an den Schulaufgaben. Dies ist das Los der Ganztagsschule sofern man noch private Interessen nach der Schule wahrnehmen möchte. Wir sind nach wie vor der Überzeugung, das die Ganztagsschule für unsere Kinder und für die Gestaltung unseres Privatlebens nicht geeignet ist. Unsere Erfahrungen haben wir in einem offenen Brief zusammengefasst, der hier zu lesen ist:

Offener Brief zum Thema Ganztagsschule: Ganztagsschule_Ministerium_Blogeintrag

Und wenn wir mal nicht mit den Boy Scouts unterwegs sind oder keine Briefe ans Ministerium schreiben, so sind wir mit vielen verschiedenen kreativen Dingen beschäftigt. Eine kleine Zusammenstellung dieser folgt (zum Vergrößern Fotos bitte anklicken):

Holzschnitt mit Valentin:

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Verschiedene Nähprojekte:

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Valentins „Rubber Band Bracelet Factory“:

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Töpfern und Porzellanmalerei:

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Bestellungen werden gerne entgegen genommen!

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