Im Monat Mai reihte sich ein Ereignis an das andere.
1.) Zuerst fand der „field trip“ von Valentins Klasse statt. Dies ist nicht nur ein Ausflug für die Kindern, sondern auch die Teilnahme der Eltern ist gewünscht – und alle reisen im selben Look. Wir fuhren 3 Stunden nach Huntsville, in das sogenannte „Early Works Children’s History Museum“:
2) In diesem Monat fanden auch noch recht viele Geburtstagsfeiern statt. In den Schulen hier dürfen Geburtstagseinladungen nur in der Klasse verteilt werden, wenn alle Schüler und Lehrer eingeladen werden. Und dies ist recht oft der Fall. Eingeladen werden jedoch nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern und meist auch die Geschwister. Dadurch wird die Feier zu einem riesigen Fest. Dieses findet aus gutem Grund nicht bei den Familien zu Hause statt, sondern in gebuchten Einrichtungen, wie Museen, Sporteinrichtungen, Kunstveranstaltungen etc.. Das nette dabei ist, daß man hier die beste Gelegenheit hat, die Eltern der Klassenkameraden kennenzulernen. Allerdings fragen wir uns, ob die Kinder mit der Masse an Geschenken nicht leicht überfordert sind. Und der gebuchte Zeitraum wird mit keiner Minute überzogen. Genau nach 2 Stunden ist das Fest vorbei und aufgeräumt und abgebaut wird meist schon davor.
3.) Abschlußmusizieren
Wie zu jedem Halbjahresende fanden verschiedene Vorspiele statt: Vorspiele in der Musikabteilung der University of Alabama oder dieses Jahr auch in der River Market Hall. Dieses Mal trat auch das Orchester auf, in welchem Valentin mitspielt. Leander traute sich sogar, ganz alleine in der River Market Hall sein Suzuki-Allegro vor den vielen Leuten vorzuspielen.
4.) Zum Muttertag wählte Leander den größten Ballon des Geschäftes aus. Zu Ralph’s Erleichterung war es auch der günstigste…
5.) Noch kein Jahr ist vorüber und wir haben bereits den zweiten Besuch aus Stuttgart bekommen: Sandra, Matthi und Max. Wir haben es sehr genossen, mal wieder mit Menschen zu sprechen und Zeit zu verbringen, die wir länger als 9 Monate kennen.
Die drei waren im Northriver Yacht und Golf Club von Tuscaloosa untergebracht und durften dort die zugehörigen Einrichtungen mit benutzen. Und auch wir kamen in diesen Genuss. Der „outside pool“, welcher direkt über dem Lake Tuscaloosa liegt, hat uns alle begeistert und der Aufenthalt dort versetzte uns in das Gefühl, weit weg von allem zu sein. Unserem Besuch haben wir zu verdanken, dass wir diese Oase entdecken durften. Wir haben beschlossen, dem Club selbst als Mitglieder beizutreten, was in der Zwischenzeit auch schon geschehen ist.
Wir sind gespannt, ob noch jemand aus Stuttgart oder Umgebung den weiten Weg hierher auf sich nimmt…?!?
6.) Seit einer Woche (Ende Mai) haben wir nun bereits Ferien. Diese dauern hier 11 Wochen lang. Damit den Kindern in dieser Zeit nicht langweilig wird, gibt es ein riesiges Feizeitangebot. Dieses wird an den Schulen, in den Kirchen, Sporteinrichtungen, Museen und einfach überall angeboten. Wir haben uns schließlich für die Zeit, die wir nicht verreist sind, für ein Swimcamp entschieden, welches jeden Morgen um 8 Uhr startet. Die Kinder schlüpfen somit um halb 8 nur in ihre Badehosen, frühstücken im Auto und beginnen den Tag im Freibad. Der Lehrer-/Kinder-Schlüssel ist fast 1:1 und den Kurs dauert 8 Wochen.
Im Juli nehmen Valentin und Leander noch an einem Lego- und an einem Sport-Camp teil.
7.) In Tuscaloosa gibt es Fitness-Center wie Sand am Meer. Eines davon wurde ganz neu erbaut und ist – wie vieles – riesig und dabei menschenleer. Neben den üblichen Fitnessgeräten in großer Anzahl gibt es dort auch noch 2 Schwimmbäder und eine Kletterwand. Diese haben wir erstmalig ausprobiert und die Kinder haben eine neue Leidenschaft entdeckt.













































