Für das Wochenende hatten wir ein sogenanntes „Cabin“,
welches allerdings größer war als übliche Einfamilienäuser in Stuttgart, gemietet. Dieses befand sich eine halbe Stunde von uns entfernt, ganz nördlich am Lake Tuscaloosa. Tatsächlich lag dieses Haus sehr abgelegen. Es befand sich jedoch auf dem Grundstück der ebenfalls dort wohnenden Eigentümer.
Diese hatten ein Haus direkt am See, einen eigenen Reitplatz, 6 Pferde und eben das Ferienhaus, in dem wir wohnten. Es war interessant für uns zu sehen, wie die gehobeneren Bürger von Tuscaloosa so wohnen – mit Seezugang, Booten, und in diesem Fall Pferden. Allerdings ist der Preis dafür ein relativ weiter Fahrtweg zu einfach allem. Ohne Auto (bzw. Boot) gibt es keine Möglichkeit von dort wegzukommen.
Ralphs größtes Ziel des Wochenendes war die Kanufahrt auf dem Lake Tuscaloosa (Ralph: „ein Wochenende am See, ohne jemals auf dem See gewesen zu sein, geht einfach nicht. Ich dachte, die Familie wäre abenteuerlustiger…“).
Nachdem es mir allerdings beim wackeligen Einsteigeprozedere stark in den Rücken gefahren war und die Kinder vor Angst, ins Wasser zu fallen, fast umkamen, war dieser Ausflug nach einer kleinen Paddelrunde auf dem See relativ schnell beendet. Allerdings war auch ich nicht gerade scharf darauf, bei diesen kühlen Wassertemperaturen mit zwei Kinder durch einen See voller Wasserpflanzen wieder an Land zu schwimmen… Somit verbrachten wir anschließend die meiste Zeit am Kaminfeuer
und machten es uns dort gemütlich. Auch wenn wir das Wochenende „Natur Pur“ genossen haben, waren wir froh, wieder in unseren Heim in Tuscaloosa anzukommen.








