Das letzte Wochenende…

 

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Wie verbringen wir unser (vorerst) letztes Wochenende in den USA? Das haben wir uns gefragt und wir entschieden uns für einen Kurztrip nach New Orleans. In Richtung Süd-West sind wir von Tuscaloosa aus noch nie aufgebrochen und wollten das noch tun, bevor es so einfach nicht mehr möglich sein wird.

Von Tuscaloosa aus ging es zuerst durch den Staat Mississippi und dann nach Louisiana. Nach vier Stunden erreichten wir unser erstes Ziel, die „Pearl River Swamp Tour“. Swamp Tours scheinen eine der Haupttouristenattraktionen in der Gegend zu sein. Wir hatten jedoch Glück und erwischten einen Anbieter mit nur wenigen Passagieren pro Boot.

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Nun ging es 1,5 Stunden lang durch die Sümpfe von Louisiana und wir bekamen so manche originelle Geschichte zu hören und einiges an Wildlife zu sehen:

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Nach einer Nacht in einer „Bed&Breakfast“-Unterkunft in Pearl River fuhren wir weiter in Richtung Süden nach New Orleans. Dort steuerten wir gleich das „French Quater“ an, ein historisches Viertel im französichen Stil. Dieses unterschied sich sicherlich von den sonstigen amerikanischen Innenstadtvierteln, erinnerte uns aber sehr an enge Mittelmehrstädtchen – gedrängt von Restaurants und Touristenläden. Somit dauerte es nicht lange, bis wir uns einen Endruck verschafft hatten und uns wieder auf nach Tuscaloosa machten.

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Für einen Kurztrip war die Reise geeignet, einen längeren Urlaub würden wir in dieser Gegend jedoch nicht verbringen wollen. Den „typischen Südstaatenflair“, den wir in Mississippi und Louisiana erwarteten, konnten wir zumindest auf unserer Route gar nicht finden. Vielmehr unterschieden sich die Kleinstädte dort nicht von denen, die wir aus anderen Staaten kannten.

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„America’s Moving Adventure“

 

Umzug19Nur kurz soll hier mal wieder dargestellt werden, dass wir nicht nur reisen und uns verknügen, sondern dass es durchaus auch sehr stressige Tage in Tuscaloosa gibt:

Für den 04.10. hatten wir nämlich einen Container in Vance (beim Mercedes-Werk) bestellt. Doch zunächst war zu klären, wie wir unseren kompletten Hausrat dort hinein bekommen. Freunde wollten wir nicht beanspruchen – denn wir werden uns bzgl. Umzug nach Deutschland bei diesen nie revanchieren können, da wir ja nicht mehr hier sein werden. Trotzdem stellte sich die Frage, ob wir diesen Umzug überhaupt alleine bewältigen können. Nach reichlicher Planung beschlossen wir, das Packen im Haus selbst zu übernehmen, aber für das Be- und Entladen, Helfer zu engagieren. Der ganze Ablauf war wie folgt:

Freitag, 03.10.:

– 14 Uhr: Ralph holte bei U-Haul den größten LKW ab, den es dort zu mieten gibt und fuhr diesen eigenhändig zu unserem Haus.

– 15 Uhr: Eine gebuchte 5-köpfige Umzugstruppe traf bei uns ein, die den LKW mit den 62 Umzugskartons und 44 Einzeltsücken belud.

– Ein Umzugshelfer fuhr den beladenen LKW nach Vance, Ralph mit dem Leasingauto nebenher und zeigte  die genaue Verladestelle für den nächsten Tag.

– Die Umzugshelfer fuhren mit ihrem Auto nach Hause und Ralph ebenso.

Samstag, 04.10.:

– Um 8 Uhr trafen wir das Helferteam wieder in Vance beim Container. Der Lkw wurde in einer 20-minütigen Aktion in die Halle gekurft. Sämtliche Gegenstände wurden vom Lkw in den Conainer gebracht. Um 09:30 Uhr war der Spuk vorbei und der Hausrat verladen.

Nun musste noch der GL in den Conainer gefahren werden. Die erste Herausforderung war es, die Batterie zu finden (musste abgeklemmt werden), welche sich im dem voll mit zerbrechlichen Gegenständen beladenen Auto unter dem Beifahrersitz befand!! Die zweite Herausforderung waren die nur 10 cm rechts und links vom Auto im Conatiner und die dritte, dann wieder aus dem Auto herauszukommen, sofern man nicht an der Seereise teilnehmen wollte. Doch wir meisterten – dank der Hilfe von dem sehr geduldigen und erfahrenen Hamburger Hr. Pierold – alles und konnten den fertig gepackten Container noch vor Mittag verabschieden.

– Zuletzt musste noch der leere Lkw wieder zur Mietfirma gebracht werden und damit war das Werk vollbracht!

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Sämtliche Artikel aus Stoff verpackten wir in sog. „Spacebags“ – hier wird mit dem Staubsauger ein Vakuum gezogen und schon spart man Platz!

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62 Kartons und 44 Einzelstücke – alles gut verpackt!

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Unsere „Moving Helper“!!

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Die Containerbeladung in Vance

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Fahrenerlaubnis für LKW’s ab 11 Jahren…?!?

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Die Vorbereitungen waren für diesen Umzug waren wirklich sehr anstrengend und wir waren uns nicht sicher, ob auch alles nach Plan laufen wird. Hier im Süden nehmen es die Menschen mit der Genauiggkeit und Verlässlichkeit manchmal nicht so genau. Daher waren wir wirklich sehr gespannt. Doch wer hätte das gedacht – alles hat super geklappt und wir würden es wieder so machen!