Michigan – we are back!

Keine drei Wochen waren vergangen und wir saßen schon wieder im Flugzeug nach Michigan. Wir haben das lange Wochenende über den Feiertag Laborday genutzt und noch zwei Tage drangehängt. Die Kinder aus der Schule herausnehmen ist hier gar kein Problem. Diesmal ging die Reise besonders früh los. Um 5:30 Uhr startete unser Flieger von Birmingham nach Chicago.

Chicago

Chicago in den Wolken

Von dort aus ging es in einer Stunde Flugzeit direkt nach Houghton auf der UP (Upper Peninsula of Michigan). Wir hatten dasselbe Cabin gemietet wie zuvor und waren wieder genauso angetan. Valentin zog es sofort an die Feuerstelle und Leander hatte sein ganz persönliches Plätzchen auf dem Schaukelstuhl auf der Veranda gefunden.

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Cabin3 Cabin1

 

Die Tage vergingen schnell und waren gleichzeitig sehr abwechslungsreich. Die neuste Enddeckung was das Mineralienmuseum der Michigan Technological University. Von den Exponaten waren wir alle beeindruckt: Von Mondstaub bin hin zu fluoreszierendem Gestein war einfach alles zu sehen.

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Leander suchte wieder die Bankangestellte auf, die vor 3 Wochen seine Begeisterung für Münzen geweckt hatte. Wieder hatte sie Münzen für ihn vorrätig, die er noch nicht hatte. Ein weiteres Highlight war das Pflücken von Blaubeeren auf der Blaubeerfarm meines ehemaligen Professors. Nun wissen die Kinder zu genüge, woher die Blaubeeren kommen.

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Ganz besonders haben es Valentin und Leander genossen, ihre neu gewonnenen Freundinnen wieder zu treffen.

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Auf deren Farm hatte sich in der Zwischenzeit einiges getan und ein Alpakababy hatte kurz zuvor das Licht der Welt erblickt.

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Ein Nachmittag am Lake Superior rundete den Aufenthalt ab. Im Gegensatz zum Lake Michigan beeindruckten uns die Einsamkeit und Rauheit der Strände vom Lake Superior, welcher die USA von Canada trennt. Die Strände dort sind Menschenleer und das Wasser ist kalt (ca. 13 Grad C gegen Ende August) und sauber.

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Wieder hat uns diese kleine abgeschiedene Welt mit deren freundlichen, persönlichen Menschen beeindruckt. Der Unterschied zu den sonstigen USA machte sich auch am Abreisetag bemerkbar. Denn an diesem konnten wir freundliche Menschen am Flughafen wirklich gebrauchen:

Der Tag begann damit, dass unser Flugzeug in Richtung Chicago wieder sehr früh – diesmal um 5:45 Uhr – startete. Da uns das Aufstehen um diese Zeit schon schwer genug fiel, waren wir auf dem Weg zum Flughafen (15 Minuten von der Hütte entfernt ) in Eile… Zu dumm, dass Ralph 18 Meilen zu schnell fuhr und somit von einem Polizeiauto angehalten wurde. Dies war das erste Mal seit unserer Ankunft hier, dass wir gestoppt wurden. Der Polizist war zwar freundlich, doch die Warterei und der Zeitverlust kostete uns die ersten Nerven. Endlich am Flughafen angekommen, wollten wir gerade „an Bord“ gehen, als Ralph bemerkte, dass die digitale Kamera fehlte: Sie war wohl noch im Kofferraum des Mietwagens. Dieser war abgestellt und der Schlüssel in der Schlüsselrückgabebox der Mietwagenfirma. Natürlich war um diese Uhrzeit niemand da, um die Box aufzuschließen. Wir rechneten schon damit, ohne Kamera und die vielen wertvollen Bilder auf dem Chip abzureisen, da fand sich eine Flughafenmitarbeiterin mit „kleiner Hand“. Unter Polizeiaufsicht angelte sie einen Schlüssel nach dem anderen aus der Kiste, bis der unsere zum Vorschein kam. Dank dieser Dame ist der Blogeintrag nun mit den entsprechenden Fotos doch möglich!! In Chicago hatte der Anschlussflug Verspätung, was hier jedoch schon zum Alltag gehört. Problematischer war, dass wir in Birmingham unser Auto im Parkhaus nicht mehr fanden. Ralph hatte sich extra notiert, dass es auf dem Parkplatz 302 stand. Doch da parkte nun ein anderes Fahrzeug. War unser Auto etwa gestohlen worden? Da wir derzeit einen Mercedes GL fahren, war dies durchaus denkbar. Nach einiger Zeit der erfolglosen Suche im heißen Parkhaus kam Ralph auf die Idee, den am Schlüssel befindlichen „Panic Button“ zu drücken. Und dann hupte es doch tatsächlich irgendwo im Parkhaus. Nach einigem Suchen war das Auto gefunden und wir mussten feststellen, dass es den Parkplatz 302 auf jedem Stockwerk gibt und wir einfach im falschen waren. Etwas gestresst lieferte wir Ralph bei der Arbeit ab. Zu Hause angekommen, wunderte ich mich über die Wärme und über den feuchten Geruch im Haus: Die Klimaanlage lief nicht. Und mir war bisher nicht klar, was das bedeutet: Nicht nur die Temperaturen stiegen im Laufe des Tages kontinuierlich an, sondern wir konnten auch keine Fenster oder Türen zum Lüften öffnen. Denn dadurch wäre noch mehr Hitze ins Haus gekommen. Der Reparaturdienst war zwar schnell beauftragt, doch da noch 7 Häuser vor uns auf dessen Liste standen, konnten wir nur im schwülen Haus sitzen und auf Abhilfe warten. Die gerade gewonnen Entspannung der vorausgegangenen Tage war im Nu wieder aufgebraucht. Wir waren jedoch froh, dass am Ende alles einen guten Ausgang hatte.

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