Man könnte meinen, dass 11 Wochen Sommerferien zu lang sind, den Kindern die Decke auf den Kopf fällt und die Eltern ans Ende ihrer Kräfte kommen. Doch dem ist in den USA nicht so, denn hier gibt es eine Vielzahl toller Sommercamps. Wie alles Gute hier kosten auch diese Camps eine Menge Geld und wir hätten sicherlich den einen oder anderen Urlaub dafür machen können. Bei den meisten Camps trafen die Kinder jedoch ihre Schulkameraden und außerdem blieben sie so in der Übung mit der englischen Sprache.
Die folgenden Camps haben die Kinder besucht:
Los ging es mit einem exklusiven Lego-Camp an einem naheliegendem College. Flotte Studentinnen leiteten die Kurse. Valentin und ein Schulfreund hatten Glück und waren die einzigen Teilnehmer des Lego Mindstrom Kurses. Sie bauten Roboter und programmierten diese am Computer. Eigentlich war der Kurs für High School students aber die beiden Jungs schafften diesen Kurs locker.
Es folgte ein Basketball-Camp an Valentins Schule:
Zur Abwechselung kam dann ein Mal-Camp (Watercolor) dran und die Kinder zauberten tolle Kunstwerke. Besonders interessant sind die Bilder mit dem amerikanischen „Neighborhood“:
Anschließend gab es noch mal ein Lego-Camp – diesmal an der Schule – und in der Woche drauf ein Bastel-Camp.
Leider endete das Camp-Angebot an der Schule dann mit einem weiteren Basketball-Camp:
Wir hatten noch ein „String-Camp“ (Streichercamp mit Orchester) geplant, doch dies fiel leider wegen mangelnder Teilnehmer aus. Dafür gab es noch ein „Twilight-Camp“ bei den Boy Scouts. Hier wurde auf jede erdenkliche Weise geschossen – mit „Bohnenschleudern“, Pfeil und Bogen, BB-Guns und Toilettenpapierrollen…
… das war genau das Richtige für Jungs in diesem Alter…
Die Camps dauerten alle nur ca. 3 Stunden. Dies war perfekt, denn so blieb uns genügend Zeit, auch noch zusammen etwas zu unternehmen. So gingen wir gerne mal ins Restaurant,
an unseren einmaligen und traumhaft schönen Clubpool,
feierten diverse Geburtstage..
und die Kinder nahmen sogar an einem Schwimmwettbewerb teil. Die Aufregung war groß aber Valentin konnte stolz darauf sein, wie schnell er im Brustschwimmen ist:
Neben all diesen Aktivitäten gab es noch den gewöhnlichen Musik- und Schwimmunterricht
und jeden Mittwoch einen Lesetest am Computer der Schule. Die Kinder müssen nämlich in jeden Sommerferien verschiedene, altersgerechte Bücher lesen, deren Inhalt dann am PC abgefragt wird (sog. RA-Tests). Es ist unglaublich, dass unsere Kinder nach 2 Jahren USA-Aufenthalt dieselben englischen Bücher lesen wie die amerikanischen Klassenkameraden und die Tests dann mit 100% absolvieren. Darüber freuen wir uns alle sehr.
Erwähnenswert ist noch, dass die Stimmung in all diesen Camps sehr positiv und freundlich war. Wie uns schon zuvor auffiel, sind die amerikanischen Kinder weniger frech – gegenüber Erwachsener und anderer Kinder – und weniger gemein. Auch haben wir in allen Camps einen Platz bekommen. Es gibt hier einfach genügend Angebote im Verhältnis zu den interessierten Kindern.
Der Sommer in Tuscaloosa war bisher trotz der Hitze perfekt und wir werden ihn in bester Erinnerung behalten.
Ich habe gebatikt… 😉





































